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Pellets aus Holz sorgen für wohlige Wärme

Eisleber verkauft Anlagen - Förderung ist interessant

Von Jörg Müller

Eisleben/MZ. Heizen mit Holz - wenn es nach Peter Schulze geht, könnte dieser alte Hut wieder sehr modern werden. Schulze, der gemeinsam mit seinem Vater Bernd eine Schornsteintechnik- und Kamin-Firma in Eisleben-Helfta führt, bietet seit diesem Jahr so genannte Holzpellets-Heizungen an. Und der Familienbetrieb kann sich über mangelndes Interesse nicht beklagen: "In zwei Monaten haben wir schon neun Heizungen verkauft", so Schulze, unter anderem an mehrere Einfamilienhaus-Besitzer in Eisleben und Kreisfeld sowie an sein Geburtshaus in Quedlinburg. Installiert werden die Anlagen von Fachfirmen, die sich der Kunde selbst suchen oder empfehlen lassen kann.

Hersteller der Brenner der Marke EcoTec ist ein schwedisches Unternehmen. "Wir haben die Vertretung für Ostdeutschland. Insgesamt gibt es vier deutsche Importeure." Der Holz-Brenner könne im Prinzip an einen vorhandenen Öl-Kessel angeschlossen werden.

Bereits seit längerem habe er nach einer Alternative zu Öl und Gas gesucht, berichtet Schulze. Grund waren nicht nur die steigenden Preise, sondern auch das "absehbare Ende" der Öl- und Gas-Vorkommen. "Holz wächst dagegen immer nach." Im Internet wurde Schulze fündig: Er stieß auf den Brenner-Hersteller und knüpfte Kontakte. Dass die Idee, mit Holz zu heizen, gerade aus Schweden stammt, ist nicht weiter verwunderlich: Erstens sei dort Öl noch teurer als hier, und außerdem gebe es genug Holzabfälle - "mehr, als sich verbrennen lässt. Die wissen gar nicht, wohin damit."

Die Holz-Pellets sind etwa ein Zentimeter kleine Stäbchen. Mittlerweile gebe es mehrere Lieferanten in Deutschland und Österreich, sagt Schulze. Für eine Heizperiode würden rund sechs Tonnen benötigt - "das nimmt nicht mehr Platz in Anspruch als eine Ölheizung". Die Heizung selbst arbeite vollautomatisch; "mancher denkt, dass er die Pellets selbst in den Brenner schippen muss".

Und der Preis? Die Anlage koste etwa so viel wie eine Öl- oder Gasheizung, so Schulze. Interessant sei die staatliche Förderung der Holz-Heizung: Es gebe einen Zuschuss sowie günstige Kredite. Der Brennstoff selbst sei deutlich billiger als Öl oder Flüssiggas, auch weil lediglich sieben Prozent Mehrwertsteuer fällig würden. "Wir können natürlich nicht wissen, wie sich der Holz-Preis in Zukunft entwickelt", sagt Schulze, "in Schweden ist er jedenfalls seit zehn Jahren fast konstant."

Informationen unter www.pelletsheizen.de

 

Online-Ausgabe der Mitteldeutschen Zeitung

06.10.2001

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  MZ 2001 "Schnecke füttert den Holzofen" Mitteldeutsche Zeitung

17.02.2001  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wochenspiegel 2001 "Erste Heizung mit Öko-Holzpellets"    Wochenspiegel

28.02.2001

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eislebener Echo 2001 "Erste öko Holzpellets" Eisleber Echo

21.02.2001

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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